Jan Ladleif
 - 21. Oktober 2019

Welche Gewohnheiten wollen Sie als Freiberufler haben?

Welche Gewohnheiten wollen Sie als Freiberufler wählen?

Auch Sie als Freiberufler haben Gewohnheiten - sowohl gute als auch schlechte. Zunächst einmal: Es ist gut, dass wir Gewohnheiten haben, denn sonst würden wir durch unser Gehirn zu viel Energie verschwenden.

Stellen Sie sich vor, Sie müssten überlegen, mit welcher Hand Sie sich heute die Zähne putzen, mit welchem Arm Sie dieses Mal zuerst in den Pullover gehen oder Sie sitzen, wie damals in der Fahrschule, 5 Minuten im Auto ohne loszufahren. Rund 40 % unseres Alltags laufen in Gewohnheitsschleifen ab. So können wir viel Energie sparen, um beispielsweise ein anspruchsvolles Projekt erfolgreich abzuschließen.

Prozess der Gewohnheit

Prozess der Gewohnheit

Der Prozess der Gewohnheit verläuft üblicherweise in drei Schritten:

Auslösereiz

Der Prozess startet mit einem externen Reiz wie beispielsweise einem klingelnden Wecker. Dieser Reiz löst den zweiten Schritt aus.

Routine

Hier liegt die eigentliche Gewohnheit, wie beispielsweise der Weg ins Badezimmer und das morgendliche Zähneputzen.

Belohnung

Im dritten Schritt folgt dann die Belohnung: das saubere Mundgefühl. Unser Gehirn registriert den erfolgreichen Abschluss des Prozesses und verankert damit die Gewohnheit.

Machen Sie sich Ihre Gewohnheiten bewusst

In einem Experiment mit Affen wurde herausgefunden, dass das Verlangen bei Gewohnheiten eine entscheidende Rolle spielt. Das heißt konkret, dass das Verlangen vor der tatsächlichen Belohnung zentral ist. Um bei unserem Beispiel zu bleiben, wissen wir also bereits vor dem Zähneputzen, dass wir danach ein frisches Gefühl im Mund haben werden.

Sollten Sie rauchen, wissen Sie, was eine schlechte Gewohnheit ist – zumindest haben Sie schon einmal davon gehört.

Das Schlechte einmal vorweg: Sie können diese Gewohnheit nicht einfach löschen. Das Gute: Sie lässt sich ändern. Dafür ist es wichtig, herauszufinden, warum Sie im Innersten dieser Gewohnheit nachkommen. Wenn wir beim Rauchen bleiben, wäre das zum Beispiel die Geselligkeit, der Zwang etwas in der Hand zu haben oder auch die Belohnung für etwas. Sie haben bestimmt schon so Sätze gehört, wie: „Jetzt habe ich mir eine Zigarette verdient“.

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Sobald Sie diesen Reiz kennen, können Sie die Routine ändern. Schaffen Sie sich Alternativen, die Ihr Verlangen befriedigen. Rufen Sie beispielsweise Ihren Freund an, nehmen Sie immer einen Stift mit, den Sie in der Hand halten können oder belohnen Sie sich mit etwas Persönlichem. Von da an heißt es nur: Disziplin und Wille!

Nehmen Sie sich die Zeit, über Ihre Gewohnheiten nachzudenken. Schauen Sie beim Kunden nicht auf die Uhr, sondern auf das Handy? Können Sie sich die Namen der Ansprechpartner beim Kunden nicht einprägen? Planen Sie immer eine Woche im Voraus und nicht ein Quartal?

Wollen Sie Ihre Gewohnheiten ändern?

Lassen Sie uns über diese und andere Gewohnheiten gerne sprechen! Wir unterstützen Sie bei Ihrem Vorhaben, neue Gewohnheiten zu lernen und alte ins Positive zu ändern.



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