Dana Rohlmann
 - 22. Juli 2020

3 Tipps für strukturiertes und produktives Arbeiten als Freelancer

Neben der eigentlichen Arbeit müssen sich Freiberufler auch mit der gesamten Arbeitsorganisation beschäftigen. Oftmals wird dieser Punkt allerdings vernachlässigt, wodurch Sie schnell im Chaos versinken können. Nachfolgend habe ich für Sie einige wichtige Tipps aufgelistet, wie Sie den Alltag als Freiberufler mit vielen Projekten effektiv meistern, ohne dass eine hohe psychische und physische Belastung entsteht.

1. Erstellen Sie einen schriftlichen Plan

Als Freelancer sind Sie Herr Ihrer Arbeit, im gleichen Zug aber oftmals auch Herr über Aufgaben, die Sie als nebensächlich empfinden und somit schneller vergessen. Sie müssen an so viele verschiedene Dinge denken. Aus diesem Grund erstellen Sie sich beispielsweise wöchentlich oder täglich einen Stundenplan oder bedienen sich einer klassischen To-do-Liste. Damit diese Pläne einen Mehrwert haben, ist es wichtig, sich ausreichend Zeit für die Erstellung zu nehmen, damit nicht ständig neue Aufgaben hinzukommen und der komplette Plan über Bord geworfen werden muss. Die Sorge, etwas zu vergessen, ist somit schon mal aus der Welt geschafft und schwirrt nicht zusätzlich zu all Ihren Aufgaben in Ihrem Kopf herum.

Auslastungsmanagement

Auslastungsmanagement

Da Sie als Freelancer viele Projekte gleichzeitig händeln müssen, ist es schwierig den kompletten Überblick zu behalten. Wir haben hierfür die passende Lösung! Mit unserem Auslastungsmanagement unterstützen Sie dabei, den Überblick über Ihre Projekte zu behalten.

Durch diese klare Strukturierung Ihres Zeitmanagements wird Ihnen zudem direkt ersichtlich, wann Ihnen Freizeit bleibt und wie viel. Sie können diese Erkenntnis direkt mit einplanen und überlegen, wie Sie diese nutzen möchten. Merken Sie, dass Sie viel zu wenig Freizeit in Ihrem Plan sehen, dann lehnen Sie manche Aufträge und Organisationen ab. Gerade als Freiberufler ist es enorm wichtig, „Nein“ sagen zu können. Sie können nicht alle Projekte annehmen, da ansonsten die Freizeit und das Leben neben der Arbeit vernachlässigt wird und Sie schlussendlich physisch und psychisch darunter leiden müssen.

Die Erstellung eines strukturierten Tagesrhythmus ist also notwendig, um den Arbeitsalltag zu meistern. Insbesondere, da Sie als Freiberufler mehrere Dinge allein organisieren müssen, im Gegensatz zu einer Person, die im Angestelltenverhältnis arbeitet.

2. So steigern Sie Ihre Produktivität

Als zweiten Tipp, um produktiver zu sein, empfehle ich Ihnen, auf Ihren Biorhythmus zu hören. Manche Menschen sind morgens sehr produktiv, während andere noch schlafen, die dafür aber abends voller Energie- und Tatendrang sind. Wann ist Ihr Körper und Geist auf dem Höhepunkt der Leistungsbereitschaft? Arbeiten Sie dann, wenn Sie am besten produktiv sein können.

Vermeiden Sie Störfaktoren

Außerdem spielen Störfaktoren, wie beispielsweise das Handy, bei Tätigkeiten, die die volle Konzentration fordern, eine große Rolle im Hinblick auf Ihre Produktivität. Empfehlenswert ist es, das Handy auszuschalten und einmal für ein paar Stunden nicht erreichbar zu sein. Alle Dinge, die Sie stören, sollten aus dem Blickfeld geräumt werden, damit Sie sich voll und ganz Ihrer To-do-Liste widmen können und dabei nicht gestört werden.

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Zudem sollten Sie sich nicht zu viel zur gleichen Zeit vornehmen. Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Gedanken verliert man den Fokus auf das Wesentliche. Aufgaben werden deshalb oft halbherzig bearbeitet. Die Leistung und Konzentrationsbereitschaft ist beim Single-Tasking erheblich höher als beim Multi-Tasking.

Wechseln Sie Ihr Arbeitsumfeld

Auch ein Tapetenwechsel führt für einige Menschen zu mehr Produktivität. Das bedeutet nicht, dass Sie immer groß verreisen müssen, um etwas anderes zu sehen. Kommen Sie bei einer speziellen Aufgabe nicht weiter und merken, dass Sie unproduktiv sind? Dann gehen Sie doch mal in den Garten, Park, oder einfach in ein anderes Zimmer und versuchen es dort erneut. Ist dieser Hinweis ohne Erfolg, dann widmen Sie sich, falls möglich, am besten einer anderen Aufgabe und lassen die alte erst einmal unbearbeitet. Sie werden sehen, dass es Ihnen durch den räumlichen und zeitlichen Abstand zur Aufgabe bei erneutem Beginn wesentlich leichter fällt, diese zu bearbeiten.

3. Networking nicht vergessen!

Wie Networking zum strukturierten und produktiven Arbeiten als Freelancer beitragen kann

Auch das Thema Networking kann Ihnen helfen, strukturiert und produktiv zu sein. Tauschen Sie sich aktiv und regelmäßig mit Kollegen oder Gleichgesinnten aus. Das hilft nicht nur, das Networking zu fördern und sich für die Zukunft bekannter zu machen, sondern vor allem auch gegen Isolation und Einsamkeit. Damit kommen Sie in einer unproduktiven Zeit vielleicht auf andere Gedanken.

Noch Fragen?

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Kontrolle, Organisation und eine klare Perspektive die wichtigsten Selbstmanagementprinzipien sind, um beruflich und privat die Fassung zu behalten. Ein strukturiertes Arbeitsleben als Freelancer führt zu großer Klarheit, Energie, Freiheit und Kreativität.

Haben Sie Fragen zum Thema Zeitmanagement als Freiberufler? Dann melden Sie sich sehr gerne bei mir!



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